Die besten Geocaching-Apps fürs iPhone


Geocaching-Apps fürs iPhone

Eine der bekanntesten Geocaching-Apps fürs iPhone ist „Geocaching“ von Groundspeak. Bild: Screenshots

Im Jahre 2000 begann die Erfolgsgeschichte der beliebten Freizeitaktivität „Geocaching“. Damals vergrub der US-Amerikaner Dave Ulmer in Oregon einen Eimer mit Essen, CDs, Bargeld und anderen Gegenständen.

Die Koordinaten des Standortes veröffentlichte er im Netz, noch am selben Tag machten sich GPS-Nutzer auf die Suche. Unmittelbar davor erlaubte die US-Regierung die praktische zivile Nutzung des Satellitensignals durch Beseitigung künstlich integrierter Störfaktoren. Die Suche eines bestimmten Objektes war nun in einem Radius von zehn Metern möglich, in kürzester Zeit entwickelte sich „Geocaching“ zur neuen Trendsportart.

Derzeit existieren weltweit rund zwei Millionen „Caches“, feuchtigkeitsresistente Behälter, die an einem versteckten Ort deponiert wurden. Rund ein Achtel dieser Objekte entfallen auf den Standort Deutschland. Das Grundobjekt des „Geocaching“ ist das Logbuch, da der Austausch von Informationen des jeweiligen Entdeckers im Vordergrund steht. Darüber hinaus können beliebig viele Gegenstände unterschiedlichen Wertes deponiert werden. Die „Geocacher“ erheben die Ehrlichkeit und Gleichwertigkeit zum Prinzip: Wird ein Objekt gefunden und mitgenommen, sollte ein äquivalenter Gegenstand an dessen Stelle treten.

Klassiker und kostenlose Geocaching-Apps

Es wäre merkwürdig, wenn sich die elektronische Form des klassischen Geländespiels „Schnitzeljagd“ im 21. Jahrhundert nicht per Smartphone realisieren ließe. Die Firma Groundspeak bietet beispielsweise ihre iPhone-App bereits in der sechsten Auflage an. Sie greift auf eine Datenbank von Nutzern in 180 Ländern zurück. Mittels jeweils fünfstufiger Kategorien werden die Caches nach Schwierigkeit, Ortsbedingungen und Größe eingeordnet. Die Anwendung ist in 13 Sprachen erhältlich und kostet 8,99 Euro.

Zum selben Preis ist „Geocaching Buddy“ zu erwerben. Die App greift auf die Plattform „OpenCaching“ zurück und speichert einmal eingegebene Hinweise. Bei einer Annäherung auf 25 Meter vom Zielobjekt wird ein Vibrationsalarm zwecks Konzentration auf die Ortsbegebenheiten ausgelöst.

Dieselbe Community nutzt Garmins „OpenCaching“. Die kostenlose Geocaching-App enthält eine Anleitung für Einsteiger und ermöglicht die Platzierung eigener Caches per Smartphone. Eine geringere Datenbank, jedoch exzellente Bewertungen erhält die App „GCTools“. Exakte Abmessungen, Satellitenansichten aus der Vogelperspektive und Dechiffrierungsfunktionen zählen zu den Stärken dieser kostenfreien Geocaching-App. Die englischsprachige Anwendung „Geocaching Toolkit iGCT“ punktet mit einer Umrechnungsfunktion für die verschiedenen Navigationsstandards. Abmessungen sind sowohl zwischen Geraden wie auch zwischen Kreisen möglich. Die Gratis-App hat ein bemerkenswert kleines Datenvolumen von gerade einmal 0,7 MB.