Fuse vs. HootSuite: Apps fürs iPhone vereinen Facebook, Twitter und mehr


Fuse-App

Fuse vereint Facebook und Twitter sowie weitere Soziale Netzwerke in einer App. Bild:Laicos

Bei der Menge an sozialen Netzwerken heutzutage fällt es schwer, noch den Überblick zu behalten. Jedes Netzwerk, sei es nun Twitter, Facebook oder Instagram, hat seine eigene Smartphone-App. Der Nutzer muss folglich zwischen ihnen wechseln, wenn er die neusten Informationen abrufen will. Die beiden Anwendungen Fuse und HootSuite lösen das Problem, indem sie die Neuigkeiten aller Netzwerke in einer App zusammenfassen.

Bei Fuse lassen sich kostenlos das Facebook und Twitter-Konto einbinden, das Hinzufügen von Profilen bei Instagram oder LinkedIn gibt es gegen einen Aufpreis von 0,99 €. Bald soll auch die Unterstützung für andere Netzwerke wie Google+, Foursquare, Vine und Pinterest folgen. Mit Fuse stehen nicht nur die Standardfunktionen eines jeden Netzwerkes zur Verfügung. Darüber hinaus ermöglicht es die gleichzeitige Veröffentlichung eines Eintrags oder die Suche nach einem bestimmten Thema auf allen Netzwerken.

Laicos, die Firma hinter Fuse, nutzt ein übersichtliches Design, um die verschiedenen Funktionen der Netzwerke auf einer Oberfläche zu vereinen. Die einzelnen Netzwerke sind durch eine Farblinie und dem zugehörigen Symbol auf der rechten Seite leicht zu unterscheiden. Fuse gibt es bereits seit Ende Juni. Das letzte Update hat es optisch an das neue iOS 7 angepasst. Eine Android-Version ist zurzeit noch nicht erhältlich, soll aber nach Aussage der Entwickler nach einer Testphase auf iOS Geräten auch zum Download bereitgestellt werden.

HootSuite brilliert durch viele praktische Zusatzfunktionen

HootSuite existiert bereits seit 2008 und unterstützt die sozialen Netzwerke Twitter, Facebook, LinkedIn, My Space, Google+ und Foursquare, andere sollen noch folgen. Zudem kann man seinen eigenen Blog von WordPress.com integrieren und über die App bearbeiten. Gegen einen monatlichen Aufpreis lassen sich auch andere Seiten über die HootSuite-Oberfläche benutzen, zum Beispiel SoundCloud, Gmail, Instagram oder YouTube. Zudem ist eine Fülle an kostenlosen Apps verfügbar, die sich in das Programm integrieren lassen. Bei Facebook lassen sich zudem auch Gruppen und Fanseiten verwalten.

Zu den normalen Funktionen der sozialen Netzwerke kommen bei HootSuite noch praktische Funktionen hinzu. Das gleichzeitige oder zeitversetzte Versenden einer Nachricht auf allen Netzwerken ist ebenso möglich wie der Erwerb einer Proversion. Diese ist für rund sieben Euro pro Monat erhältlich. Für kleinere Unternehmen, die auf einfache Weise ihre Präsenz in sozialen Netzwerken verwalten wollen, kann sie sehr hilfreich sein. Mit Hilfe der Teamfunktionen etwa lassen sich Posts, Anfragen und Nachrichten nur mit bestimmten Mitgliedern teilen. Bei mehreren Nutzern steigt auch der Preis, bei zehn Benutzern steigt der Preis schon auf stolze 1.300 Euro pro Jahr.

Fazit

Fuse oder HootSuite? Beide haben Vor- und Nachteile. Fuse ist billiger, aber noch nicht so ausgereift. Wer sich nur schnell einen Überblick über die wichtigsten Netzwerke verschaffen will, dem wird diese App reichen. Für alle anderen ist HootSuite mit seinen vielen Zusätzen wie geschaffen.