Hype um Yo und Hey: Was können die Messenger?


Yo, die gehypte Messenger-App

Yo ist eine derzeit gehypte Messenger-App, dabei kann sie nur ein Wort versenden: Yo. Bild: Screenshot justyo.co

Die Messenger Yo und Hey sind zurzeit in aller Munde: Nachdem Investoren mit einer Million Dollar bei Yo eingestiegen sind, kommt mit Hey nun ein erster Konkurrent. Dabei können beide Apps lediglich eine Nachricht verschicken.

Yo ist bereits Schnee von gestern, jetzt kommt Hey: Vergangene Woche ist der „Messenger“ Yo in die Medien geraten, da der Entwickler eine Million Dollar für seine App von Investoren einsammeln konnte. In Zeiten von Milliarden-Übernahmen von WhatsApp durch Facebook eigentlich nichts Besonderes, wenn der Messenger denn ein richtiger Messenger wäre: Dieser kann nämlich lediglich das Wort „Yo“ an ein anderes Smartphone senden oder von einem anderen Smartphone empfangen. Falls man zu viel Yo von einer Person bekommt, ist ebenfalls eine Blockierfunktion vorhanden. Ein in der App integrierter Zähler zeigt außerdem an, wie viele Yo-Nachrichten man bereits bekommen hat. Das war es vom Funktionsumfang her.

Die App wurde am 1. April in die App Stores gesetzt und war wohl zunächst lediglich als Aprilscherz gedacht. Laut Entwickler hat die Programmierzeit nur 8 Stunden betragen. Mittlerweile steht die App in den Downloadcharts des US-amerikanischen Apple App Stores auf Platz 5. Bis vor zwei Wochen hatte der Messenger noch 50.000 Nutzer, mittlerweile über eine Million. Diese 50.000 sollen sich seit dem 1. April über vier Millionen Yo-Nachrichten übermittelt haben. Seit dem Boom gibt es Tage, an dem 4 Millionen Yo-Nachrichten an einem Tag verschickt werden.

Der Entwickler preist seine App als „Null-Buchstaben-Komunikations-Tool“ an, mit der mit nur einem Yo Verschiedenes gesagt werden kann. Statt „Guten Morgen“ oder „Bist du schon wach?“ könnte doch einfach ein schnelles Yo verschickt werden. Es sei „nicht einfach nur eine App, die ‚Yo‘ sagt“, sondern ein „völlig neues Kommunikationsmittel“.

Die nächsten Updates der App sollen unter anderem einen Yo-Button für Blogger hinzufügen, um ihre Leser auf neue Artikel aufmerksam zu machen. Außerdem können Firmen Yo nutzen, um ihre Kunden auf aktuelle Produkte aufmerksam zu machen. Bereits jetzt lässt sich ein Nutzer namens „Worldcup“ hinzufügen, der ein Yo sendet, sobald bei der Weltmeisterschaft ein Tor gefallen ist. Dieser „Liveticker“ soll sogar schneller sein als der Ticker großer Nachrichtenseiten.

Das bald erscheinende Hey wartet mit einigen Extrafunktionen auf: Vor dem Verschicken lässt sich die Anzahl der Ypsilons, die Anzahl der Hey und die Groß- oder Kleinschreibung des Wortes festlegen. Besonders für den englischsprachigen Raum eignet sich die App sehr gut, da Hey nicht nur eine Begrüßung, sondern auch eine Warnung oder eine Aufmunterung darstellen kann. Innerhalb von einigen Tagen konnte die App bereits über eine Million Downloads generieren.

Yo und Hey stehen für Android und iOS kostenlos zum Download.