RSS-Feed-Reader: Die besten Apps


Feedly, die Feed-Reader-App

Feedly ist eine der bekanntesten RSS-Feed-Reader-Apps. Bild: Feedly

RSS-Feed-Reader helfen dem täglichen Nachrichtenstrom Herr zu werden. Dem Nutzer werden nach einer Auswahl bestimmter Feeds für ihn relevante Artikel und Neuigkeiten aus sozialen Netzwerken angezeigt, ohne jede Seite einzeln besuchen zu müssen. Wir haben die besten RSS-Feed-Reader verglichen.

Feedly

Neben News-Feeds lassen sich bei Feedly Neuigkeiten von Blogs, einigen sozialen Netzwerken, YouTube und Amazon der Nachrichtenübersicht hinzufügen. Interessante Artikel können ferner bei Facebook, Google+ oder Twitter mit Freunden geteilt werden. Verschiedene Anzeigestile der Artikel sind auswählbar: So lassen sich nur die Artikelüberschriften, alle Nachrichten in einem Magazinstil, in einem Chronikstil, in einem Mosaikstil mit Bildern, in einem kartenähnlichen Design oder direkt die kompletten Artikel darstellen. Das Farbschema lässt sich den eigenen Bedürfnissen anpassen. Zudem bringt das Programm Erweiterungen für Chrome, Firefox und Safari mit. So können einzelne Seiten mit einem Klick abonniert werden. Per Google-Account lassen sich bisher abonnierte Feeds problemlos mit allen Geräten synchronisieren. Eine „Must Read“-Option gehört zum Funktionsumfang, die helfen soll, besonders wichtige Artikel nicht zu vergessen. Feedly bietet ferner die Möglichkeit, einzelne Artikel für den späteren Offline-Gebrauch bei den Apps Read It Later oder Instapaper zu speichern.

Die ebenfalls erhältliche Pro-Version der App verfügt des Weiteren über eine Suche, einen Premium-Support mit der Option eigene Verbesserungsvorschläge zu machen, die Möglichkeit, Nachrichten mit einem Klick an Evernote zu übergeben und einen schnelleren Download von Artikeln fürs Offline-Lesen. Die Bezahlversion ist für 5 Dollar im Monat bzw. 45 Dollar im Jahr erhältlich. Feedly ist für Android- und iOS-Smartphones und Tablets downloadbar.

Fever

Fever setzt in Zeiten des NSA-Skandals auf mehr Datensicherheit. So werden alle Informationen auf einem vom Benutzer selbst erstellten eigenen Server gespeichert, ohne auf Server der großen Internetfirmen zurückgreifen zu müssen. Die Einrichtung geht innerhalb von zehn Minuten vonstatten und ist einfach erklärt und erledigt. Damit man nach dem Abonnieren von einigen News-Feeds nicht den Überblick verliert, besitzt Fever eine sogenannte Hot-Rubrik. In dieser werden die für den Leser relevantesten Posts in Reihenfolge angezeigt. Eine Importier-Funktion der bisher genutzten Feeds ist natürlich auch enthalten.

Leider ist Fever ein kommerzielles Produkt von einem einzelnen Programmierer und kostet im Gegensatz zu anderen RSS-Feed-Readern bares Geld: Einmalige 30 Dollar werden bei der Einrichtung fällig. Leider gibt es keine Testversion und auch keine Möglichkeit der Rückerstattung bei schon erfolgtem Kauf.

Flipboard

Der RSS-Feed-Reader Flipboard präsentiert Inhalte im Design eines Magazins. So ist zu jedem Artikel das zugehörige Foto sichtbar. Besonders die Gestensteuerung, bei der durch die Seiten gewechselt werden kann, gefällt. Ein Klick auf ein Bild öffnet den dazugehörigen Artikel. Beim ersten Start lassen sich Kategorien auswählen, die für den jeweiligen Nutzer interessant sein könnten. 12 Soziale Netzwerke, unter anderem YouTube, Google+, Facebook, Instagram und Twitter lassen sich integrieren. Als besondere Funktion lassen sich eigene Magazine erstellen und mit anderen Nutzern teilen. Artikel können ebenfalls fürs spätere Lesen über Instapaper oder Pocket gespeichert werden. Eine Suche und eine Funktion namens Cover Stories ist verfügbar, die das Beste von allen Kategorien anzeigt.

Flipboard ist kostenlos und werbefrei für Android, iOS, Windows Phone und Blackberry erhältlich.