sayHey: Simyo hat einen neuen Messenger


SayHey, der Simyo-Messenger

SayHey ist der neue Messenger von Simyo. Bild: Simyo

Simyo hat im Zuge der Vorstellung seiner neuen Tarifstruktur seinen eigenen Messenger sayHey für Android, iOS und Internetbrowser vorgestellt und Anfang Mai veröffentlicht. Dieser punktet mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, der parallelen Nutzung auf mehreren Geräten und einer Speicherung der Nachrichten auf deutschen Servern. Was die WhatsApp-Alternative sonst taugt, zeigt unser Bericht.

Nach Threema, Telegram und Tango ist nun auch die E-Plus-Mobilfunkmarke Simyo ins Messenger-Geschäft eingestiegen. Mit sayHey können Kurzmitteilungen, Fotos und Standortkoordinaten verschickt werden.

Die Einrichtung der App geht einfach vonstatten. Nach der Installation des Messengers wird dem Nutzer zunächst ein Zahlencode per SMS zugeschickt, um die Gerätenummer zu verifizieren. Zum Anlegen eines kostenlosen Accounts wird lediglich die Eingabe einer E-Mail-Adresse und eines Passworts benötigt. Danach ist sayHey einsatzbereit.

Im Gegensatz zu WhatsApp wird weder der Online-Status des Chatpartners angezeigt, noch wenn dieser einer Nachricht eingibt. Ob eine versendete Nachricht gelesen wurde, zeigt die App jedoch in Form eines kleinen roten Symbols.

Freunde, die den Messenger nicht benutzen, werden trotzdem in der App angezeigt und können per SMS zum normalen Netztarif erreicht werden. Mit dem Ansatz, alle erreichbaren Kontakte in einer App anzuzeigen, grenzt sich sayHey von der Konkurrenz ab. Bei Android lässt sich der Messenger sogar als Standard SMS-App einstellen, bei iOS ist dies bisher nicht möglich.

Sonst bietet Simyo auch sayHey-SMS an, die für 7 Cent erworben werden können. Jeder Nutzer erhält bei der Installation der App ein Guthaben von 10 dieser SMS. Wer nicht aus Versehen kostenpflichtige Nachrichten verschicken möchte, kann In-App-Käufe des Programms deaktivieren.

SayHey kann zudem parallel auf mehreren Geräten genutzt werden, ohne sich jedes Mal anmelden zu müssen. Dazu speichert Simyo die Nachrichtenverläufe verschlüsselt auf deutschen Servern. Diese sollen weder zu Werbe- oder sonstigen Zwecken ausgewertet, noch weitergegeben werden. Verschickte Nachrichten werden mit einer 128-Bit-AES-Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vor dem Zugriff Dritter geschützt. Das vom Nutzer erstellte Zugangspasswort soll ausschließlich auf dem Gerät verbleiben und nicht an die Server von Simyo übermittelt werden.

Zum Start der App Anfang Mai verfügt die App noch über keine Gruppenchat-Funktion, diese soll aber möglichst bald nachgerüstet werden. Neben der Verfügbarkeit für Android und iOS kann sayHey auch über den Internetbrowser auf PCs bzw. Macs und Betriebssystemen wie etwa Windows Phone oder Tablets benutzt werden. SayHey ist kostenlos zum Download verfügbar.

Weitere Infos gibts unter sayhey.de