Swarm: Was kann die neue Foursqare-App?


Swarm, die neue Foursqare-App

Swarm, wird die neue Foursqare-App. Bild: Screenshot swarmapp.com

Ich bin dann mal Swarm. So könnte in den nächsten Wochen der neueste Trendspruch durchaus lauten. Denn mit seiner neuen Foursquare-App Swarm, die in wenigen Wochen die Ausgehlaune vieler Menschen fördern wird, gibt es interessante Änderungen für kontaktfreudige Smartphone-Benutzer.

Bisher konnte man sich mit der seit vier Jahren auf dem Markt befindliche App Foursquare in seinem Lieblingscafe oder einem Lokal zum Bürgermeister ernennen, vorausgesetzt, man besuchte das entsprechende Lokal sehr oft und verdiente diesen Titel. Nun geht das Unternehmen einen Schritt weiter in der Vernetzung und lagert die App Swarm aus.

Die neue App ermöglicht es Freunden, sich spontan zu treffen, ohne dass man sich extra über SMS oder ein Telefonat austauschen muss bezüglich eines passenden Treffpunkts. Denn, Swarm verrät praktischerweise automatisch,  wo sich die Freunde gerade befinden. Die neuen Funktionen und Angebote könnten auch mit einer weiteren Steigerung an Aufmerksamkeit zu tun haben, die das Unternehmen für sich verbuchen will.  Foursquare ist zwar sehr bekannt und beliebt, aber bekanntlich lässt sich alles noch steigern.

Gerüchten zufolge soll Foursquare außerdem im Sommer zu einer Empfehlungsmaschine mutieren und von Tipps und Mundpropanda profitieren. Der Nutzer teilt so einfach via Smartphone mit, wo es ihm gerade besonders gut gefällt, wo das Essen besonders gut schmeckt, interessante Shops oder die angesagte Location schlechthin zu finden ist. Via Foursquare findet der engagierte Smartphone-Benutzer seine virtuelle Bühne und natürlich steigern sich die Empfehlungen durch die Tipps von Freunden und deren Freunde.

Das Konzept, das mit der neuen App Swarm zum Einsatz kommt, nennt sich Ambient location sharing. Ob diese pausenlose Ortung allerdings auch in Deutschland seine Anhänger findet, wird sich zeigen, wenn die App in Aktion tritt. Bisher fand sich auch in den Vereinigten Staaten viel Kritik, dass die Nutzer bei der Verwendung des Dienstes die Kontrolle über ihre Privatsphäre verlieren.

Dass dieses bedingungslose Mitteilen seines Aufenthaltsorts nicht jeder mag, spürte auch bereits Google, die ihren angebotenen Dienst Latidude mit einer Ortungsfunktion, bereits wieder eingestellt hat. Facebook experimentiert seit kurzem mit Friends nearby, der ähnlich wie Swarm arbeitet.  Auch hier bleibt abzuwarten, wie der Dienst ankommt. Wie Foursquare bietet auch Facebook seinen Messenger nur noch separat als App an.