WhatsApp Abo: Was Nutzer jetzt zahlen müssen


WhatsApp führt ein Abo-Modell ein

WhatsApp führt ein Abo-Modell ein. Wir erklären, für welches Smartphone welche jährlichen Kosten entstehen.

WhatsApp ist einer der beliebtesten Kurzmitteilungs-Dienste fürs Smartphone. Die beiden US-Amerikaner Brian Acton und Jan Koum starteten mit ihrem 2009 in Kalifornien gegründeten Unternehmen eine Revolution. Denn für die meisten Besitzer eines Smartphones hat das anfangs kostenfreie WhatsApp in den vergangenen Jahren die kostenpflichtige SMS abgelöst. Doch nun sollen die Nutzer zahlen. Wir erklären, was das WhatsApp-Abo auf welchem Smartphone kosten soll.

Alles, was man für WhatsApp brauchte, war die App auf dem Telefon und eine Verbindung zum Internet. So konnte man mit allen anderen WhatsApp-Nutzern binnen Sekunden Nachrichten austauschen, sich Fotos, Sprachaufnahmen oder sogar Videos schicken. Mit einer Internet-Flatrate oder einer Verbindung zum WLAN war das kein Problem.

WhatsApp schlägt die SMS um Längen

Nun haben sich die Macher von WhatsApp aber entschieden, ihren Dienst doch kostenpflichtig zu gestalten. Allerdings gibt es für die Nutzer verschiedener Geräte verschiedene Kosten, und die halten sich absolut im Rahmen. Wer keine SMS-Flatrate in seinem Handy-Vertrag hat, der hat den Preis für WhatsApp ohnehin meist schon nach mehreren Stunden wieder raus. Zudem bleibt der Nachrichtendienst durch diese Einnahmen werbefrei.

Android-Nutzer zahlen nichts für den Download

Android-Nutzer laden sich WhatsApp kostenlos herunter und nutzen es im ersten Jahr gratis. Nach dieser Frist zahlen sie 89 Cent pro Jahr. Für sie gibt es die Möglichkeit eines langfristigen Abos über drei Jahre (2,40 Euro) oder fünf Jahre (3,34 Euro), doch sind die langfristigen Abschlüsse unklug, da niemand weiß, welcher vielleicht noch gar nicht erfundene Nachrichtendienst in den kommenden Jahren eventuell an WhatsApp vorbeiziehen könnte.

Abo: iPhone-Neukunden müssen ab 2013 zahlen

iPhone-Nutzer mussten zu Beginn von WhatsApp gar nichts für das Herunterladen zahlen, seit einiger Zeit kostet die App aber 89 Cent. Aktuell ist die Nutzung von WhatsApp für iPhone-Nutzer noch gratis, allerdings sollen auch sie schon bald für Abonnements zahlen. In den USA munkelt man, dass auch hier das erste Jahr kostenfrei sein wird und jedes weitere Jahr dann einen Dollar kostet, also umgerechnet derzeit etwa 75 Cent, vermutlich in Europa aber dann auch 89 Cent. Das gilt allerdings nur für Neukunden. Wer sich jetzt noch WhatsApp herunterlädt, zahlt weiterhin nur den Download, nicht aber das Abo.

Blackberry und Windows Phone wie Android

Für Besitzer eines Windows Phone oder eines Blackberry ist es gratis, sich WhatsApp herunterzuladen. Auch für sie ist das erste Jahr kostenlos, anschließend zahlen sie 78 Cent.

UDATE (1.8.2013)

Bei WhatsApp treten immer wieder Sicherheitslücken auf. Dieses Mal trifft es genau diesen Bezahlvorgang. Hier finden Sie weitere Informationen zur neusten WhatsApp-Sicherheitslücke.