Mobile Webseiten: Smartphone- und Tablet-Nutzer unzufrieden


Mobile Webseiten

Smartphone- und Tablet-User sind mit Mobilen Webseiten unzufrieden. Foto Mobile Webseite von Smartphone-tarif-checker.de

Die Anzahl der Smartphone-User wächst stetig. Von 2011 bis 2013 hat sie sich auf 39,8 Prozent verdoppelt, die der Tablet-Nutzer vervierfachte sich in diesem Zeitraum sogar. Während der Einsatz von PCs etwas gesunken ist, hat sich das Verhältnis zwischen Frauen und Männern, die ein Smartphone besitzen, verändert.

Hier dominieren die Männer zwar noch mit 54 Prozent, 2011 nannten noch 64 Prozent der Männer ein Smartphone ihr Eigen. Grund genug, mit einer Studie, die vom Bundesverband Digitale Wirtschaft, Google und TNS Infratest durchgeführt worden ist, nach der Zufriedenheit mit mobilen Webseiten für Smartphone- und Tabletnutzer zu fragen.

Die Studie bestätigt das Wachstum der mobilen Internetnutzung in Deutschland klar und zeigt auf, dass die mobilen Nutzer nicht immer mit den im Netz befindlichen Websites zufrieden ist. Das Internet und dessen Angebote sind aus unserem heutigen Alltag kaum mehr wegzudenken. Daran hat das Smartphone großen Teil, wie aus der Studie hervorgeht. Immerhin gibt über die Hälfte der befragten Smartphone-Besitzer an, dass sie im vergangenen Jahr täglich das Internet genutzt haben. 2011 ist das Internet von 75 Prozent via PC für diverse Aktivitäten verwendet worden. Die Häufigkeit, das Internet zu durchforsten, hat sich damit eher wenig verändert, wohl aber der Zugang.

Hauptsächlich zum Einsatz kommen die Smartphones auf mobilen Webseiten von Medien und dem kontinuierlich wachsenden Versandhandel. Offenbar haben im Dienstleistungssektor auch Banken und Versicherungen das Vertrauen ihrer Kunden gewonnen und werden bevorzugt über das mobile Smartphone genutzt. Weniger gefragt dürfte der Lebensmittelsektor mit Getränken und Genussmitteln sein, der im Rahmen der Studie am Ende der Skala zu finden ist. Sie sind damit wie Websites über Kosmetik, Körperpflege und verschiedenen Energieversorgern für onlinegerecht aufbereitete Information attraktiv genug.

Der Großteil der bewerteten Branchen und ihren mobilen Webseiten ist mit befriedigend bewertet worden. Mehr als die Hälfte allerdings mit schlechteren Noten. 58 Prozent und damit Platz 1 ist der Unübersichtlichkeit zu verdanken. Mit 36 Prozent ist mangelnde Benutzerfreundlichkeit auf Platz 2 abstraft worden. Zuviel erforderliche Aktivität mit der Maus, 26 Prozent, haben diesen Umstand auf den dritten Platz verbannt. Insbesondere der Finanz- und Versandsektor beansprucht diesen Kritikpunkt für sich. Speziell an den Websites der Finanzbranche monierte fast die Hälfte die lange Ladezeit, ein Fünftel das Tempo insbesondere.