Tipps für den Wechsel von iOS zu Android


Android, das erfolgreiche mobile Betriebssystem von Google

Android, das Betriebssystem von Google, hat derzeit einen Marktanteil von 75 Prozent bei den mobilen Geräten.

Der stetige Anstieg der Verkaufszahlen von Android-Smartphones ist nicht allein durch die höhere Auswahl an Herstellern bedingt. In vielen Fällen wenden sich Nutzer vom iPhone ab, um sich von der Bindung an Apple-Software zu befreien. Gleichwohl gilt auch, dass der Pionier der Smartphonebranche weiterhin große Beliebtheit aufgrund seiner anerkannten intuitiv ausgerichteten Bedienung genießt. Wer sich für eine Abkehr von der Apple-Software iOS zugunsten von Android entscheidet, muss jedoch einige Punkte beachten.

Zunächst ist eine umfassende Datensicherung vonnöten. Texte, Fotos, Musik und Kontakte werden auf ein neu eingerichtetes Google-Konto transferiert. Voraussetzung dafür ist die Verwendung von iTunes auf dem eigenen Computer. Die Anmeldung bei Google ist für ein Android-Smartphone zwar nicht zwingend vonnöten, jedoch erfolgt nur so beispielsweise der Zugriff auf den App-Store Google Play. Von iTunes erfolgt die Übertragung per Herüberziehen auf den parallel geöffneten Browser mit dem Google-Account. Bei einer Gesamtübertragung der Daten kann alternativ der Synchronisations-Befehl von iTunes bei gleichzeitiger Auswahl von Google Contacts ausgewählt werden.

Dasselbe Verfahren wird beim Wechsel von iOS zu Android auch für Fotos angewandt. Entweder sind beide Smartphones, das zuvor benutze iPhone wie auch das neue Android-Modell, am PC angeschlossen oder der Nutzer entscheidet sich alternativ für eine Zwischenspeicherung. Einzig die Applikationen des iPhones sind mit Android nicht kompatibel. Dies gilt auch für Applikationen mit identischer Bezeichnung: Spiele müssen zum Beispiel neu gekauft werden, wenn sie zunächst nur für das iPhone erworben wurden. Auf kritische Stimmen stößt nicht zuletzt die mangelnde Selektion innerhalb des Google Play Store.

Die großen Smartphone-Hersteller stellen Softwares für einen komplikationslosen Wechsel zum Google-Betriebssystem zur Verfügung. Samsung bietet seinen Kunden beispielsweise „Smart Switch“ für eine einfache Datenübertragung. Ein weiteres lizenzfreies Programm ist „MobileTrans“: Nach der erfolgten Installierung auf dem Computer werden die beiden Endgeräte per USB angeschlossen und die Synchronisation kann beginnen. Ein Transfer zwischen zwei Smartphones kann ebenso per Bluetooth erfolgen.

Ist der Wechsel von iOS zu Android abgeschlossen, muss der Nutzer sich noch an die neue Benutzeroberfläche gewöhnen. Denn das zuvor omnipräsente iTunes entfällt als Datenverwaltungssystem. Android akzeptiert dafür nahezu alle Dateiformate. Dieses Prinzip gilt auch für Fotos: Kann das iPhone per USB-Anschluss nur die geschossenen Aufnahmen anzeigen, enthält Android auch Downloads oder gesendete Fotografien.