Tipps und Tricks für gebrauchte Smartphones


Erfolgsgeschichte iPhone

Gebrauchte Smartphones wie diese älteren iPhones können noch sehr nützlich sein. Foto: Harald Wanetschka / pixelio.de

Wer auf der Suche nach einem verlässlichen Babysitter ist, hat gewonnen: Als ideales Babyphone kommen bei vielen deutschen Bundesbürgern mittlerweile gebrauchte Smartphones zum Einsatz.

Viele kennen das Problem unserer Wegwerfgesellschaft. Kaum kommt ein neues Smartphone auf den Markt, ist das alte Gerät nicht mehr gut genug und gehört entsorgt. Angesichts der darin verbauten schädlichen Teile gehört es nicht einfach in den Restmüll und darum sind Alternativen gefragt.

Da das gebrauchte Smartphone an sich nicht defekt ist und noch hervorragende Dienste leisten kann, kann man es einfach zum Babyphone umfunktionieren. Es informiert verlässlich, wenn der Nachwuchs unruhig wird. Es gibt mittlerweile viele Apps, die alle auf die Aktivitäten der lieben Kleinen reagieren und die Eltern per SMS oder Anruf informieren, wenn es nötig ist. Hier finden Sie die besten Babyphone-Apps.

Für noch mehr Überwachung sorgen Apps wie IP Webcam, mit der man gebrauchte Smartphones zu einer Überwachungskamera umfunktioniert. So ist es kein Problem, auch Live-Bilder über das Internet abzurufen oder ferngesteuerte Fotos zu machen. Übrigens sorgt diese App nicht nur für das Bild, sondern auch für den Ton. Dieser wird über das Mikro des Smartphones aufgenommen. Für größere Kinder, die Homeparties feiern, sobald die Eltern aus dem Haus sind, könnte das auch hilfreich sein.

Was bei den Babyphone-Diensten klappt, ist auch umgekehrt möglich. Langschläfer verwenden gebrauchte Smartphones als Wecker. Dank der App Sleep Timer ist ein auf den Benutzer zeitlich abgestimmtes Wecken möglich. Wer statt eines nervigen Piepen des Weckers lieber gleich Musik und Nachrichten möchte, wählt die App Alarm Droid.

Die Zukunft ist nicht mehr aufzuhalten. Zumindest dann, wenn man mit gebrauchten Smartphones seine Sprösslinge überwacht und zusätzlich noch dafür, um sein Eigenheim zu kontrollieren. Nicht mehr ganz Science Fiction, wenn auch die dafür benötigte Hardware im Haus vorhanden ist, denn mit praktischen Apps wie Home24 oder Homecontrol4me ist es kein Traum mehr, Licht und Vorgänge via Smartphone zu steuern. Die App kontrolliert die Heizung, aber auch die Rollläden oder das Licht. Was für den einen als Kontrollfreak Standard ist, mag den anderen nicht begeistern – es ist möglicherweise jedoch eine perfekte Abschreckung für Einbrecher.

Wer nicht über die kabellose Überwachung seines Heims verfügt und den Blick aus dem Fenster scheut, dem verrät das Smartphone wie eine verlässliche Wetterstation, wie heiß oder kalt es draußen tatsächlich ist. Das Grau in Grau in düsteren Herbsttagen verschönert dann garantiert ein digitaler Bilderrahmen mit der App QuickPic. Einfache Möglichkeiten, um sein gebrauchtes Smartphone als praktische Hilfe im Haushalt auszukosten.