Acer Liquid E3 vs. Motorola Moto G: Welches Schnäppchen ist besser?


Acer Liquid E3

Das neue Acer Liquid E3, ist es besser als das Motorola Moto G. Bild: Hersteller

Das neue Acer Liquid E3 kommt mit einer starken Ausstattung für 249 Euro, die bis vor einem Jahr noch High-End gewesen wäre. Kann es den bisherigen Preis-Leistungs-Hit Motorola Moto G in die Schranken weisen?

Acer Liquid E3 – Der Dual-Sim-Kracher

Das Acer Liquid E3 wurde im Vorfeld des MWC 2014 der Öffentlichkeit präsentiert. Es verfügt über ein 4,7-Zoll-großes Display, das in HD (1280×720) auflöst. Die Pixeldichte liegt bei 312 ppi. Das schwarze Smartphone ist gut verarbeitet und hat einen optisch ansprechenden roten Rahmen am oberen und unteren Ende des Telefons, ansonsten ist es designtechnisch eher seiner Preisklasse entsprechend. Das Smartphone wird mit Android 4.2.2 ausgeliefert werden, der Hersteller hat jedoch bereits ein Update auf Android Kitkat für das 2. Quartal 2014 angekündigt. Angetrieben wird das Acer Liquid E3 von einem Quadcore-Prozessor, der mit 1,2 GHz taktet. Als interner Speicher sind nur für den deutschen Markt 16 GB verbaut, die sich zudem per microSD-Karte erweitern lassen. Auch der Arbeitsspeicher wurde für den deutschen Markt von 1 auf 2 GB verdoppelt. Ein weiteres Kaufargument ist die Möglichkeit, zwei Sim-Karten gleichzeitig zu betreiben (Dual-Sim).

Eine Besonderheit des Acer Liquid E3 ist die große Taste auf der Rückseite, die bei kurzem Drücken eine bestimmte App und bei langem Drücken die Kamera startet. Acer versucht mit Zahlen bei der Kamera zu punkten: So schießt diese Fotos mit 13 Megapixeln, die Frontkamera mit 2 Megapixeln. Die Fotos sind aber bei Weitem nicht vergleichbar mit denen eines Galaxy S4 und leiden zudem unter Bildrauschen. Softwaretechnisch soll eine automatische Auslöseverzögerung für eine besonders wackelfreie Aufnahme sorgen.

Die Standardfunktionen wie HSPA+, WLAN, Bluetooth beherrscht das Liquid E3, LTE und NFC hingegen nicht.

Das Acer Liquid E3 soll ab April für 249 Euro angeboten werden.

Motorola Moto G – Das Smartphone-Schnäppchen

Im Motorola Moto G ist ein 4,5-Zoll-LCD-Display verbaut, das ebenfalls in HD auflöst. Die Pixeldichte liegt mit hohen 327 ppi über den 312 des Acer Liquid E3. Jedoch sind lediglich 1 statt 2 GB im Motorola Moto G verbaut. Die Kamera verfügt über 5 Megapixel und schießt durchschnittliche Fotos, die jedoch für Schnappschüsse reichen. Die Frontkamera löst mit 1,3 Megapixeln auf.

Als Prozessor ist der Quadcore Snapdragon 400 verbaut, der mit 1,2 GHz taktet. Der 2070 mAh umfassende Akku sorgt für lange Laufzeiten, Acer hat leider noch keine Angaben zum Akku gemacht. Wie auch beim Liquid E3 fehlen dem Motorola Moto G NFC und LTE. Trotz des günstigen Preises ist es jedoch gut verarbeitet und lässt sich problemlos mit einer Hand bedienen. Als Betriebssystem kommt ein nahezu pures Android in der neusten Version 4.4.2 Kitkat zum Einsatz.

Das Motorola Moto G wird in zwei verschiedenen Versionen angeboten: So kostet die Version mit 8 GB 169 Euro, die mit 16 GB 199 Euro. Da der Speicher leider nicht erweiterbar ist, sollte zur 16 GB-Version gegriffen werden.

Fazit

Eines der beiden Smartphones als besser oder schlechter zu bezeichnen, fällt schwer. Wer die Dual-Sim Funktion benötigt, den internen Speicher erweitern will und ein Handy möchte, das mit möglichst vielen Programmen gleichzeitig zurechtkommt, sollte zum Acer Liquid E3 greifen.

Wer hingegen nicht mehr als 200 Euro ausgeben will, ein leicht schärferes Display bevorzugt und nicht bis April mit dem Kauf eines Smartphones warten möchte, sollte jetzt bereits zum Moto G greifen.

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