Foto-App: Kunstwerke mit der Smartphone-Kamera


Mit der richtigen Foto-App werden Smartphone-Aufnahmen zu kleinen Meisterwerken. Foto: Christoph Schroeter
Mit der richtigen Foto-App werden Smartphone-Aufnahmen zu kleinen Meisterwerken. Foto: Christoph Schroeter

Die Kamera des iPhone gilt als die meistbenutze der Welt. Dank Smartphone und hoher Auflösung wird jeder mit nur einer Berührung des Touchscreens zum Fotografen. Doch nicht nur das: Mithilfe einiger Apps werden die Aufnahmen zu richtigen Meisterwerken. Die folgenden Apps für Nutzer sowohl von iOS- und Android-Geräten zeigen, was über Instagram-Filter hinaus möglich ist.

Während die meisten Smartphones von sich aus Panorama-Fotos ermöglichen, geht die App „Cycloramic“ noch einen Schritt weiter. Mit ihr lassen sich automatisch 360-Grad-Aufnamen erstellen. Durch Aktivierung der „Handsfree“-Option sorgt die Vibration des Gerätes dafür, dass es automatisch entlang der gewünschten Motivik rotiert.

Dazu muss das Gerät auf einer geraden, glatten Oberfläche stehen. Als Alternative lässt sich die Funktion auch manuell ausführen. Das Ergebnis wird in einer 3D-Darstellung angezeigt, das Feature funktioniert dabei sogar für Selfies. Die App wurde für das iPhone 5/5s optimiert. Eine extra Version ist allerdings für das iPhone 6 verfügbar, nicht jedoch für das iPhone 6 plus.

Ein Motiv mehrfach fotografiert

Zwar kein Panorama-Selfie, aber dennoch einen erweiterten Bildinhalt kreiert die App „Clone Camera 2.0“. Ein spezieller Selbstauslöser-Modus macht mehrere Fotos eines Motivs, das zwischen den einzelnen Aufnahmen neu positioniert wird. Im Anschluss daran können die maximal sechs Fotos zusammengefügt werden und etwa eine fotografierte Person mehrmals in der gleichen Szene zeigen.

Erweitert wird die App durch zahlreiche Filtereffekte und Zusatzoptionen. So lässt sich mit dem Smartphone gar ein ganz eigenes Raum-Zeit-Kontinuum verbildlichen. Nutzbar ist die App mit iOS und Android.

Smartphone-Foto im Papier-Look

Ließ noch der Fotorealismus Zeichnungen wie Fotografien aussehen, kehren die Apps „Paper Camera“/“Papier Kamera“ diesen Effekt um. Mit ihr lassen sich Aufnahmen machen, die wie Zeichnungen aussehen. Diese Funktion lässt sich zudem variieren, so kann etwa eine Pop-Art-Schablone über das Motiv gelegt werden.

Das Besondere: Die Kamera des Smartphones verwendet den Effekt direkt bei der Aufnahme des Fotos und nicht etwa als mögliche Nachbearbeitung. Gleichzeitig können Details wie der Kontrast und die Helligkeit reguliert werden. Die Foto-App funktioniert mit dem iPhone und Android-Geräten.

Ob Spiegelreflexkamera oder Smartphone – die Belichtung ist entscheidend für eine gelungene Fotografie. Die App „LightTrac“ errechnet unter Verwendung von GPS- oder selbst hinzugefügter Koordinaten den Stand der Sonne oder des Mondes zu einem angegebenen Zeitpunkt.

So lassen sich die äußeren Lichtverhältnisse schon vorab bestimmen und Außenaufnahmen gelingen. Kompatibel ist „LightTrac“ mit iOS und Android – und nützlich etwa auch für analoge Fotografie.

Foto-App als Werkzeugkasten

Die wohl vielfältigste Auswahl an Werkzeugen zur Bildbearbeitung mit dem Smartphone bietet die App „Autodesk Pixlr“. Über zwei Millionen Tools wie Filter, Überlagerungseffekte und Umrandungen stehen zur Erweiterungen von Fotos zur Auswahl.

Auch lassen sich in Textelemente zur Vervielfältigung der Aufnahmen einfügen. Die App „Autodesk Pixlr“ kombiniert somit gängige Funktionen vieler anderer Apps. Genutzt werden kann sie unter iOS und Android.